Aktuelles von der OG Wartau

Die alljährliche Holzgant findet am Dienstag, 18....

Weiterlesen

Die Waldgant findet am Samstag, 8. Dezember 2018...

Weiterlesen

Hier können Sie die Jahresrechnung 2017 und das...

Weiterlesen

beim Bahnhofareal Trübbach

Weiterlesen

Alpen und Tratten

Alpkorporationen in Wartau

Schaneralp und Schanerberg wie auch die Alp Labria sind Alpen deren Alprechte bestimmte Wartauer Geschlechter inne haben. Die Alpstösse werden aber nicht einzelnen Personen zugeteilt. Die Ortsgemeinde hat bei diesen Alpen keine Rechte. Die Alp Palfris und Riet sind Privatalpen. Diese Alprechte sind handelbar und im Grundbuch eingetragen. Die Ortsgemeinde ist Besitzerin von namhaften Auftriebsrechten.

Palfris

Die Alp Palfris umfasst gesamthaft 561¼ Alprechte (Stösse). Die Alprechte können verkauft, verpfändet, in Nutzniessung oder in Pacht gegeben werden. Diese Rechtsgeschäfte sind, mit Ausnahme der Verpachtung, erst mit dem Eintrag ins Alpbuch der Gemeinde Wartau gültig und müssen mindestens einen halben Stoss (4/8) zum Gegenstand haben. Von diesen 561¼ Alpstössen besitzt die Ortsgemeinde 175 Stösse und ist damit der grösste Alpbesitzer. Auf der Alp Palfris stehen die Alpstafel Rütigut, Geissegg, Stralrüfi, Forggili, Alt Hus und Müllrig Hütte. Diese Alpstafel werden durch die Ortsgemeinde bestossen und behirtet. Die Alpstafel Alt Hus und Müllrighütte können in der Regel kostendeckend bewirtschaftet werden, während bei den anderen Alpstafel der Aufwand den Ertrag übersteigt. Die Hirtunterkünfte habe alle eine Dusche. Damit Sömmerungsbeiträge ausgerichtet werden, muss die Alpbewirtschaftung viele gesetzliche Vorgaben einhalten. So werden Beiträge gekürzt oder sogar ganz gestrichen wenn die Bestossung 25 Prozent unter dem Normalbesatz oder 15 Prozent über dem Normalbesatz ist. Der Normalbesatz hängt von der Alpzeit und der Art der aufgetrieben Tiere ab. Der Kanton hat aufgrund von Erfahrungswerten den Normalbesatz festgelegt. Die neue Tierschutzverordnung wird wieder Investitionen in die Alpgebäude erfordern da auf Palfris bis zum 25. Juli gemäss Alpreglement eine Stallpflicht besteht. Diese Stallpflicht führt immer wieder zu Diskussionen. Da jedoch Sömmerungsbetrieben keine alpfremden Dünger zugeführt werden dürfen, kann durch das Stallen der Tiere Dünger auf der Alp produziert werden. Auch werden die Tiere im Hochsommer im Stall weniger von Insekten geplagt und haben mehr Ruhe.

Alp Riet und Folla

Diese Alp ist in 153¼ Alpstössee aufgeteilt. Von diesen sind 987/8 Stösse und 24 Hüttenrechte der Kuhalp Riet im Besitz der Ortsgemeinde. Die Bewirtschaftung dieser Alp hat die Ortsgemeinde der Alpkorporation Riet übertragen. Diese Alp wirft der Ortsgemeinde keinen Ertrag ab, ist aber in der Regel kostendeckend, da die Ortsgemeinde keine Alpgebäude unterhalten muss.